11. Tag: Essing-Amberg: 110 km

Bei frühsommerlichen Temperaturen ging es in Essing und los - und der der erste Teilabschnitt der Etappe passte perfekt zum Wetter. Weiter durchs Altmühltal nach Kehlheim, von dort nach Regensburg. Ich bleibe dabei: Dieser Abschnitt war wohl der schönste der Tour. Die Kilometerangabe im Internet - 24 Kilometer - stimmt aber nicht. Bis ich in der Regensburger Altstadt stand, hatte ich 45 Kilometer auf dem Tacho.

Essing.
Die Wahlhalla bei Kehlheim. Leider eingepackt, weil restauriert wird.

Regensburg mit seinen großen Altstadt und den berühmten Geschlechtertürmen dürfte wohl eine der schönsten deutschen Städte sein. Und  es war hell, sehr hell - viel heller als im Rheinland. Man fühlte sich schon fast an Italien erinnert. Mittagspause beim Thailänder, dann weiter in Richtung Amberg. Ebenfalls sehr schöne Strecke, die aber leider im zweiten Teilstück sehr anspruchsvoll ist. Und wenn man wieder einmal einen Berg vor sich hat, verflucht man fast die Sonne, die man sich eigentlich schon lange herbeigewünscht hatte.

Regensburg, Altstadt.

Zunächst geht es gemütlich los: Der sogenannte Fünf-Flüsse-Radweg führt anfangs am Ufer des Regen entlang. Bei diesem Grundsatz bleibt es rund 20 Kilometer. Dann folgen leider weitere 20 Kilometer mit zum Teil heftigen Steigungen. Und zum Schluss - auf der Zielgerade nach Amberg - wird es wieder gemütlich: Die gut 24 Kilometer - wiederum auf einer alten Eisenbahntrasse - machen wirklich Spaß. Zwischendrin Stopp in einem Biergarten mit bayerisch sprechenden Thailänderinnen - das habe ich noch nicht erlebt.

 

Amberg selbst ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Schöne Altstadt mit erhaltener mittelalterlicher Stadtmauer. Meine Unterkunft: Hotel In, auch wieder so ein Angebot für Berufstätige, die auf Montage auch mal kochen müssen. Alles sehr komfortabel. Sehr freundliches Team - und ein Frühstück in einem Spielsalon. Der gehört ebenfalls zum Haus. Mal was anderes, die schlechten Kritiken für das Haus im Netz kann ich wirklich nicht verstehen. Abendessen im Gasthaus Schloderer. Spezialität: Selbst gebrautes Bier.

Amberg, Altstadt.
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© Dr. Dr. Reinhard Kallenbach 2018